Psychotherapie für Kinder

Psychotherapie für Kinder kann man nicht mit einer Einzeltherapie für Erwachsene vergleichen. 

Kinder können selten 50 Minuten ruhig auf einem Sessel sitzen, Blickkontakt halten und über ihre Anliegen sprechen. 

Deswegen ist mir in der therapeutischen Zusammenarbeit mit Kindern und ihren Familien die Herstellung einer besonderen Atmosphäre wichtig.

Merkmale einer Psychotherapie für Kinder

In der Therapie mit Kindern werden vermehrt andere Sinneskanäle als das Sprechen benutzt. 

In meiner Art der Psychotherapie darf daher im Gegensatz zu anderen Situation im Leben von Kindern (z.B. in der Mathematikstunde) während des Redens gespielt, gezeichnet, und auch mal aufgestanden werden. 

Das Spiel in den verschiedensten Formen nimmt in der therapeutischen Beziehung einen wichtigen Platz ein. Dabei gibt es genug Raum zum spielerischen Lernen und Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die schließlich zu einer Lösung des Problems beitragen können. 

Dies geschieht mit Hilfe von Rollenspielen, Handpuppen, Malen, Externalisierungen, Basteln, Arbeit mit inneren Anteilen und vieles mehr. 

Für die Eltern heißt dies oftmals die individuelle Geschwindigkeit des Kindes zu akzeptieren, Zeit zu geben und sich auf einen gemeinsamen Prozess einzulassen.  

Folgende Ausgangssituationen und Themen stehen oft zu Beginn einer Psychotherapie für Kinder

Ängste, Ängstlich, Trennungsangst

Bei Trennung,
Nach Scheidung

ADS und ADHS,
Hyperaktiv

Spielsucht, Computersucht

Mobbing, Schulprobleme

Selbstwert

Auffälliges Verhalten, Soziale Probleme

Essen

Psychosomatische Probleme

Jähzorn, Aggression,
"Ausrasten"

Tics, Zwänge

Kinder psychisch kranker Eltern

Kinder von Alkoholiker*innen

Misshandelte Kinder

Einkoten, Einnässen, Enuresis

Traumatisierte Kinder

"Wir müssen nur lernen zu verstehen, dass man die meisten Schwierigkeiten in Chancen umwandeln kann."

Ben Furmann

Wie läuft eine Psychotherapie für Kinder ab ?

Bei Kindern beziehe ich immer die Eltern und oft auch die Geschwister in die Therapie mit ein, da es um gemeinsame Veränderungsmöglichkeiten und Lösungen geht. 

In einem gemeinsamen Erstgespräch lerne ich das Kind und seine Stärken/Fähigkeiten kennen. 

Die Eltern beschreiben den Grund für die Psychotherapie und was sich verändern muss. 

Gemeinsam wird nach einem wohlgeformten Ziel gesucht, das auch in kleinere erfüllbare Schritte aufgeteilt werden kann. 

Je nach Alter und dem Veränderungswunsch wird das genaue Setting und die Frequenz der Therapie individuell auf ihr Kind bzw. ihre Familie angepasst. 

Das 1x1 von Entwicklung - Das Denken in Fähigkeiten

  • Ein Wunsch oder ein Problem. 
  • Ein klares Ziel, eine Vision. 
  • Große Aufmerksamkeit für das, was bereits funktioniert und Fortschritte, so klein sie auch sein mögen.
  • Die Idee, dass Probleme als noch zu erlernende Fähigkeiten gesehen werden können und die Familie und Freund*innen als Helfer*innen etwas beitragen können. 

Hier geht es zu meiner persönlichen Arbeitsweise